Hightlights IAA Frankfurt 2017

Die diesjährige IAA hat ihre Pforten geschlossen, und konnte dieses Jahr mit vielen, sehr krassen, Fahrzeugen und Vorstellungen beeindrucken. Natürlich war ich als echter Auto-Freak auch auf der IAA und habe mir mal das ganze in natura angesehen. Ich stelle dir nun meine persönlichen Highlights der IAA vor!

BMW i Vision Dynamics

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Der erste Schritt Richtung Zukunft

BMW hat die Elektro-Offensive eingeleitet und will bis 2025 mindestens 25 Modelle mit elektrischem Motor anbieten, davon sollen 12 rein-elektrisch fahren. Mit dem BMW i Vision Dynamics zeigt BMW die Richtung in die sie gehen möchten: 600 Kilometer Reichweite, in 4 Sekunden auf 100 und eine Höchstgeschwindigkeit von über 200 km/h. Natürlich mit allen möglichen Assistenzsystemen an Bord und vernetzt bis zum geht nicht mehr. Ob und wie das Konzeptfahrzeug in Serie gehen wird, werden wir in den nächsten Jahren sehen.

BMW 8 Series

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Sportlich, elegant und schön zugleich: Noch ein echter BMW?

Der BMW 8er wurde zwar schon früher vorgestellt, war aber natürlich auf der IAA 2017 vertreten. In echt viel bulliger und beeindruckender als es Bilder allein ausdrucken können. Viele Ecken und Kanten, riesige Lufteinlässe und die markante BMW Niere könnte man glatt mit einer Audi-Front verwechseln. Der Innenraum sieht auch sehr futuristisch aber angeblich Seriennah aus. Mir gefällt das Auto sehr, denn hier traut sich BMW mal an einen neuen Markt und stellt mit dem BMW 8er einen echten Konkurrenten zum S Coupé. Wenn das Aussehen nicht überzeugt, dann sicher der Sound: Soundvideo

BMW M5

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Der direkte E63s Konkurrent aus Bayern

BMW die dritte. Dieses Jahr hat BMW einfach ausgepackt. Ein Highlight war definitiv der neue M5 mit Allrad und Driftmode, ähnlich wie wir ihn bereits aus dem E63s AMG kennen. 600 PS , 750 NM, und in 3,4 Sekunden auf 100 km/h sind sehr beeindruckende Zahlen für eine Business Limousine. Ich bin schon auf die ersten Testberichte gespannt.

Porsche 911 GT2RS

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Das schnellste Straßenzugelassene Fahrzeug auf dem Nürburgring

Porsche ist dafür bekannt, schnelle Autos zu bauen. Der 918 Spyder war mit seinen 887 PS und einer Rundenzeit von 6:57 Minuten auf der Nordschleife lange Zeit an der Spitze. Dann kam der  Huracan Performante mit einer Rundenzeit von nur 6:52.
Porsche wollte wieder an die Spitze und hat daraufhin dieses Bi-Turbo Monster auf den Ring gelassen und alle bisher gebauten Serienfahrzeuge in den Schatten gestellt. In nur 6:47 konnte der GT2RS mit seinen 700(!) PS die Nordschleife dominieren. Das Ding ist einfach brutal!

Bugatti Chiron 0-400-0

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Damals noch der Rekordhalter – Dann kam Koenigsegg

Der Bugatti Chiron ist ja mittlerweile fast schon ein alter Hut, doch nun hat er wieder für Furore gesorgt. Der Nachfolger des Veyron ist schneller, stärker und schöner. In nur 42 Sekunden von 0 auf 400 km/h und wieder auf 0. Dabei braucht er nur 32 Sekunden für den Sprint von 0 auf 400. Beeindruckend. Die Schönheit des Autos muss man in echt erleben, die Magie beim Anblick ist unbeschreibbar.

UPDATE: Tja mittlerweile kam Koenigsegg auf die Idee das selbe mit dem Agera RS zu versuchen. Das Ergebnis: 27 Sekunden von 0 auf 400km/h und insgesamt 37 Sekunden für 0-400-0. Bald möchte Bugatti mit einem offiziellen Höchstgeschwindigkeit Rekord wieder an die Spitze: Es werden 450km/h und mehr erwartet!

AMG Project ONE

AMG Project One
Flache Flunder aus Affalterbach

Wir nehmen einfach einen Formel-1 Motor und stecken ihn in ein straßenzugelassenes Auto! Was sich vielleicht verrückt anhört, ist Wirklichkeit: Der AMG Project ONE hat das selbe Aggregat aus dem Formel-1 Rennwagen, nämlich einen 1,6 Liter V6. Natürlich reicht das alleine nicht, deswegen wurden ihm noch vier Elektromotoren gegönnt. Die Leistung soll insgesamt mehr als 1.000 PS betragen. Die Beschleunigung hat es in sich: In unter 6 Sekunden sollen bereits 200km/h auf dem Tacho stehen. Einfach unglaublich.

Das ganze ist noch eine Studie, die aber sehr nah an das Serienfahrzeug kommt. Ich bin gespannt wie sich dieses Gefährt sich auf der Rennstrecke schlägt und welche Rekorde er brechen wird.

Fazit

Die diesjährige IAA 2017 in Frankfurt am Main war ein tolles Erlebnis. Es waren fast alle Namenhaften Hersteller da, man konnte die schönsten Autos bewundern und sich mit gleichgesinnten austauschen. Leider war es an den Besuchertagen etwas zu voll, deswegen empfehle ich jeden der die Möglichkeit hat, solche Events mit einem Presseausweis zu besuchen.

Ich hoffe dir haben  meine Highlights auch so gefallen wie mir. Ich freue mich schon auf die nächste Messe!

 

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